Als Damast bezeichnet man Stoff, der durch eine ganz besondere Webetechnik und mezerierten Baumwollfasern hergestellt wird. Selten werden auch Seiden- oder Chemiefasern verwendet. Das eingewobene Muster ist meist sehr kompliziert und nicht an spezielle Fasern gebunden. Damasttischdecken sind sehr oft unifarbenen und bestechen durch wunderschöne Motive. Für die Musterwebung werden verschiedene Fasern verwendet, sodass je nach Lichteinfall die Motive der Tischdecke unterschiedlich schimmern, sodass ein deutlicher Musterkontrast auftritt und dieser das Design des Musters plastisch zur Geltung bringt.
Das besondere Muster der Damasttischdecken wird durch das Abwechseln verschiedener Atlasbindungen erzeugt. Das ist eine Webtechnik bei der der Faden über mehrere Fäden des Kettfadens fährt und so unterschiedliche Muster, die optisch auf der Decke sind, entstehen lassen. Bei jeder Bahn verschiebt sich der Schussfaden um mehrere Kettfäden. Dadurch entstehen auch die schimmernde Oberfläche und die negative Unterseite der Tischdecken.
Damast wurde zunächst in China produziert und gelangte über die Seidenstraße bis nach Europa. Seinen Namen hat er von der Stadt Damaskus, die lange Zeit berühmt für ihren dort produzieren Stoff war, dass er ihren Namen erhielt. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde erstmals in Deutschland Damast gewebt, in Großschönau, in Sachen. Noch heute ist dort ein Damastmuseum.
Damasttischdecken sind sehr festlich und edel, durch ihren glänzenden Stoff und das dezente Muster. Viele Damasttischdecken gibt es mit den passenden Servietten.