Das Leben einer Tischdecke ist hart

Wie heißt es so schön, „Undank ist der Welten Lohn“. Im Bezug auf die Tischwäsche trifft dies mehr als zu. Eine Tischdecke ist nicht nur dazu da, den Tisch vor Verschmutzung zu bewahren, sondern auch ihn elegant zu verzieren und einen Farbtupfer in der Wohnung darzustellen.

Aber anstatt, dass man das Tischtuch pfleglich behandelt, wird auf es einfach gekleckert, das schmutzige Besteck abgelegt und gekrümelt, was das Zeug hält. Hinzu kommen noch Flecken, die bekannterweise sehr schwer wieder zu entfernen sind, wie Soßen- oder Rotweinflecke.

Wurde die Tischwäsche nach einem ausgiebigen Mahl arg verschmutzt, wird sie einfach nichts achtend abgeräumt und ganz unten im Wäschekorb versteckt oder man nimmt die Tischdecke für das Experiment her, ein zweiter Houdini zu sein und verursacht noch mehr Chaos und Flecke, indem man versucht, das ehemals weiße Tischtuch unter dem Geschirr wegzuziehen.

Hat man sich im Geschäft noch ewig mit der Auswahl einer passenden und schönen Tischdecke gequält, sollte man sie auch pfleglich behandeln und versuchen, etwas gesitteter zu dinieren, um nicht so viele Flecken zu produzieren, damit man noch lange Freude an der Tischwäsche hat.